Dresdner Musikfestspiele

Lance Ryan singt den Tenorpart in Mahlers 8. Sinfonie "Sinfonie der Tausend" mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Omer Meir Wellber bei den Dresdner Musikfestspielen. Das Konzert findet am 21. Mai 2016 in der Dresdner Kreuzkirche statt.

Oper Dortmund

Lance Ryan singt den Tristan in der gefeierten Neuproduktion der Oper Dortmund zum letzten Mal am 29. Mai 2016.

Oper Köln

Lance Ryan singt ab 26. Juni 2016, erstmals an der Oper Köln, den Cavaradossi|Tosca.

Dresden, Semperoper

Lance Ryan singt erstmals die Rolle des Herodes|Salome im Rahmen einer Neuproduktion an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Premiere 24. September 2016

Hess. Staatstheater Wiesbaden

Lance Ryan debütiert in der Titelrolle von Peter Grimes am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ab 10. Februar 2017.

Oper Dortmund

Lance Ryan singt  Otello in einer Neuproduktion des Theaters Dormtund. Die musikalische Leitung hat Gabriel Feltz, Regie führt Intendant Jens-Daniel Herzog. Premiere am 26. III. 2017

Nederlandse Opera, Amsterdam

Lance Ryan singt Herodes|Salome im Rahmen einer Neuproduktion an der Nederlandse Opera Amsterdem ab dem 9. Juni 2017. Die musikalische Leitung hat Daniele Gatti, Regie führt Ivo van Hove.

Staatstheater Wiesbaden

Lance Ryan singt zur Saisoneröffnung 2017 in einer Neuproduktion die Titelrolle in Tannhäuser am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

29.01.2015

Winterlich in Rom. Es ist so  kalt und Naß hier, daß es wie Deutschland fühlt. Am Sonntag fliege ich nach Barcelona ab, aber meine Lust fehlt mich. Die letzte zwei Woche sind so angenehm gewesen, da sieben Wochen Siegfried mir langweilig scheinen. Ich lese gerade Consciosness: Confessions of a Romantic Reductionist von Christof Koch, und ich geniese es wie einen Roman. Es gibt nichts schönes, als ein Wissenschaftler (oder Wissenschaftlerin), der eine reiche Kultur Ausbildung hat. Als ich lese von diesen hoch intelligenten Schriftstellern, die versuchen noch die Verbindung zwischen das Objektiv und das Subjektiv zu verstehen, denke ich, was für interessantes der Mensch ist. Leider, oft scheint's mir, das im unsrem schmäligen Hinblick auf das Leben, verlieren wir das Wunder. Es ist als ob wegen des Subjektivs fehlen wir das Objektiv. Eigentlich unsres Dasein hat mehr zu gewinnen, mehr wir auf die Phenomena andenken. Genau, die beide sind schwer abzuschätzen. Es errinert mich an einem Spruch: Socrates says " To be is to do". Sartre says "To do is to be". Sinatra says "Do-be-do-be-do". Anders als Hoi-ho!

Winter weather in Rome. It's so cold and wet here that it feels as though one is in Germany. On Sunday I'm off to Barcelona,  but I'm not really feeling up to the experience. The last two weeks have been so pleasant that the thought of seven weeks of Siegfried tend to bore me. I'm currently reading Consciousness: Confessions of a Romantic Reductionist by Christof Koch and I'm enjoying almost as if it was a novel. There's nothing more beautiful as a scientist who also has a rich education in the humanities. As I read from these very intellingent authors, who try to come to terms with the relationship between the subjective and the objective, it makes me appreciate how interessting man actually is. Unfortunately, I often feel that due to our rather narrow outlook on life we loose this sense of amazement. It's as though due to the Subjective we loose sight of the Objective. Really, our Being has more to gain the more we reflect on the Phenomena. It's extremely difficult actually appreciate the relationship between the two. It reminds me of a saying: Socrates says "To be is to do". Sartre says " To do is to be". Sinatra says " Do-be-do-be-do". Hoi-ho that!

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22.01.2015

In den Bergen im vollen Urlaub. Der Tannhäuser in Hamburg ist abgespielt, und zum naechsten nach Barcelona für Siegfried. In der Zwischenzeit gucke ich mal, was ich diesen Frühling wieder holen muss: Frau Ohne Shatten, Carmen, und teilen von Lohengrin. Der Siegfried ist mir einen Maßstab, dem ich die Entwicklung meiner Stimme messen kann. Jedes mal ich ihn wieder anfange, sehe ich, wie weit ich gekommen bin. Ich habe eigentlich eine Menge Glück, so eine Rolle mich zu schätzen. Der Trick ist, der Siegfried immer jung zu halten. Ein alter strahlende Bub ist einfach blöd. 

In dem Buch Neanderthal Man: In Search of Lost Genomes von Svante Pääbo redet er von Das Max-Plank-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. So von faszinierend! Ich verstehe, daß unsre kulturelle Herkunft wichtig ist, aber ich glaube, daß man muß mehr seine kritische Rolle wie Haupttier der Welt übernehmen. Als wir lernen die ganze Geschicht der Menscheit, können wir nur so unser eigenes Leben fördern. Was wir von Metaphysik glaubten, bringt uns zu einem Dualismus von Natur und Menschen. Giordano Bruno hat es schon gut verstanden: wir sind einen Teil der Natur. Doch einen immer größerenTeil.

 

In the mountains in total vacation. The run of  Tannhäuser in Hamburg is wrapped up and the next project is Siegfried in Barcelona. In the meantime I'm looking at things I need to refresh for this Spring: Frau ohne Schatten, Carmen and excerpts from Lohengrin. Siegfried for me is a yardstick with which I can measure the progress of my voice. Each time I revisit it I can see just how far I've come. Really, I'm very fortunate to have such a role to use in order to evaluate myself. The trick is to keep Siegfried young and lively. There's nothing worse than an "old" gleaming youth. In the book Neanderthal Man: In search of Lost Genomes Svante Pääbo talks about the Max Planck Institute of Evolutionary Anthropology. Fascinating stuff! I understand that our cultural heritage is important, but I believe that we as humans must assume even greater our role as the central animal on the earth. As we learn more about the history of homo sapiens only then can we further our own lives on the planet. What we believed metaphysically, has brought us to a dualistic view of Nature and humanity. Giordano Bruno already well understood that we are only a part of nature. And indeed, an ever increasing part.

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16.01.2015

Der Tag bevor der letzten Reise nach Hamburg. Die zwei Wochen seit der letzte Vorstellung sind Traumhaft gewesen. Während Fünf Tage in den Bergen und eine Woche in Rom habe ich viel gelesen und viel Gitarre gespielt. Ich hoffe, dass als ich Barcelona bin, werde ich auch genug Zeit haben,  das Leben noch zu geniesen. Ich habe fast Sokrates von Paul Johnson durchgelesen, und es hat mich noch mehr einen Sinn für den großen Philosoph gegeben. Eine Figur, wie Dickens erschrieben würde , die besten Zeiten und die schlechten Zeiten gesehen hat: Von den Höhen dem Pericle bis die Tiefe den Dreizig Tyrannin. Eigentlich es ist leicht zu verstehen, wie er seinen Tod so ruhig entgegenkommen ist. Vom Platos Phaedo bemerkt Johnson, wie die Menschen nicht weiter auf dem Thema Tod gekommen sind. Aber ich meine, kann man nicht viel über das Nichts reden. Wir müssen noch den Mut finden, darum die Zeitlichkeit des Lebens anzunehmen. Seit Einstein verstehen wir die vier Dimensionen des Universums, aber über unsere eigne Existenz wollen wir die nicht erkennen. Die Vornehmheit von Sokrates des Lebens und Todes haben wir noch nicht angenommen. Deswegen ist sein Tod uns Tragisch. Für Sokrates war seinen Tod die Erfüllung des Lebens. Ganz einfach.

The day before the last trip to Hamburg. The two weeks since the last performance have been a dream. During five days in the mountains and a week in Rome I've had the opportunity to read and a lot as well as play my guitar. I hope that once I'm in Barcelona I'll have enough time still to enjoy life. I've almost finished reading Socrates from Paul Johnson and it has given me an even greater appreciation for the great philosopher. A figure, who as Dickens would describe, had seen the best of times and the worse of times, from the heights of Pericles to the depths of the Thirty Tyrants. Actually it's quite easy to imagine how Socrates came to meet his death so peacefully. From Plato's Phaedo Johnson remarks how we have not come any further on the subject of death. But really, it's hard progress a discussion on Nothingness. We still need to find the courage to accept the temporality of life. Since Einstein have we been able to comprehend the nature of the four dimensions of the universe, but regarding our own existence we do not want to acknowledge them. The nobility of Socrates life and death have we not yet been able to accept. Thus we find his death tragic. For Socrates his death was the completion of his life. Simple.

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09.01.2015

Wieder in den Bergen der Abruzzen, und habe ich immer mehr Lust hier zu bleiben. Mein Leben und Arbeit mich fordert fern von der Welt zu halten. Stimmt das? Kann man heutzutag mit allem Recht sich vereinzeln? Klar, was ich hier schreibe bleibt nicht Geheim, und auf der Bühne bin ich anwesend. Aber darf meine Person außerhalb der Menschen bleiben: Immer jenseits des Grabens? Ich beschäftigt mich viel mit dem lernen und lesen, da ich auf das Leben und Universum mich interessiere. Aber finde ich alles so fremd. Nein, nicht alles! Die Leute! Auf Leute freue ich mich, und die Wesen machen das Leben schön, die mich herum sind. Die Medien sind mir fremd. Das Fernsehen und die Zeitungen scheinen mir unmenschlich, die das Leben bilden wollen. Die Massenmedien suchen unsre Zeit zu besetzen, nur um ihre ökonomische Interessen zu verkaufen. Deswegen liebe ich Kunst. Ihre eigene interesse ist mich zu erreichen, nicht mich zu ausnutzen.

Once again in the mountains of Abruzzo with an ever growing desire to remain here. My life and work seem to keep me away from the rest of the World. Is that right? Is one truly justified these days to isolate himself from all else? Of course, what I write of these words remains no secret and my presence on the stage is real. But, is my person permitted to stay afar from and society, always on the other side of the pit? I occupy myself often with reading and studying since I find humanity and the universe extremely interesting. Yet, I feel everything is so foreign. No, not everything! People! It is people who make me happy and the creatures I am amongst make life beautiful. It's the media that is foreign to me. The television and newspapers, which are supposed to represent life, are inhumane. Mass media looks to occupy our time only to peddle it's wares in return. That is why I love Art. It's only interest is to enrich me, not to prey upon me.

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02.01.2015

Frohes Neues Jahr! Wir sind gerade in Rom nach einem wunderbaren Silverster Feiern in den Abruzzen angekommen. Das Wetter in den Bergen war sehr kalt mit Schneesturm am 31. und bis minus 8 Grad. Heute ist es schon wieder wärmer und genug Schnee ist geschmolzen, daß ich laufen könnte. Das Laufen nach solchem Feiern ist unumgänglich. Heute habe ich mein ersten 10 Km Laufen gemacht, seit ich es in September wieder angefangen habe. Es hat ein bisschen gedauert, bis errinere ich mich die Technik zu verwenden. Es ist genau wie Singen und Gitarre spielen: Technik erleichert alles. Es war echt hübsch, die ganze Familie wieder zu treffen, und sehen, wie die Kindern wachsen. Wir sind dann wieder am 01.01. zum mittagessen getroffen. Also, fast 24 Stunden unendlich essen und trinken. Ich verdauere noch.  Morgen fliege ich wieder nach Hamburg zum dritten Tannhäuser. Die Produktion ist jetzt sehr angenehm, und bei der letzten Vorstellung hatten wir viel Spaß einfach darzustellen. Ohne Gedanken und Sorgen Kunst ist wirklich ein Erlöser, der befreit den Sinn und löst die Banden der Welt. Aber, nur durch die Technik.

Happy New Year! We've just arrived in Rome after a wonderful New Year's celebration in Abruzzo. The weather up there in the mountains was very cold at minus 8 degrees with a snowstorm on the 31st. Today it's already much warmer and enough snow has melted that I could go for a run. Running after so many festivities is of the utmost importance. Today I realized my first 10 Km run since I took up running again in September. It's taken me awhile before I remembered to employ a good running technique. It' really no different than by singing or guitar playing: technique facilitates everything. It was very pleasant to see the whole family again over New Year's and see how the kids have grown-up. We all met up again on New Year's day for lunch. Can you imagine almost 24 hours of unending eating and drinking. I'm still digesting. Tomorrow I fly back to Hamburg for the third Tannhäuser. The production is now becoming very comfortable and we really had a lot of fun with the last performance simply performing. Without being encumbered in thought or worries Art is really a liberator who frees your thinking and releases you from the bonds of the world. But, only through technique.

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